1.Platz bei Kunst gegen Bares

„Und das 540. Kapitalistenschwein des Abends heißt: Sarah Artley!“, verkündete Gerd Buurmann und ich, vollkommen überrumpelt, ließ zunächst mein Gesicht in meinen Händen versinken. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, als ich am Montag, den 13.11.2017 bei Kunst gegen Bares in Köln auftrat.

Ein paar Stunden vorher war ich am Artheater eingetroffen. Noch stand ich vor verschlossenem Tor, aber es dauerte nicht lange bis der freundliche Moderator Gerd Buurmann kam und mich zum Soundcheck abholte. Ich war die erste, die ihren Soundcheck machen konnte.

Um 20:00 Uhr ging es dann endlich los. Gerd Buurmann und Hildegard Scholten traten auf die Bühne und begannen mit der 540. Ausgabe von Kunst gegen Bares in Köln. Ich war die Vierte, die auf die Bühne gerufen wurde und somit die letzte vor der Pause. Ich war lange nicht mehr so nervös auf der Bühne. Mein Herz raste, meine Finger zitterten und mein Mund war trocken, aber ich genoss es in vollen Zügen.

Als erstes spielte ich das Lied „Except for me“ und danach der, bereits häufig mit dem Ensemble für Zeitgenössische Musik aufgeführte, Song „Mrs. Society“. Hier eine Aufnahme dieses Liedes:

In der Pause wurde ich dann von Herr Buurmann angesprochen, ob ich ihn bei einem seiner Gedichte musikalisch begleiten könnte. Ich zögerte, da ich mit sowas noch keine Erfahrung gemacht habe, aber er konnte mich überreden. Also ging ich direkt nach der Pause wieder auf die Bühne, aber diesmal spielte ich nur Klavier. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Am Ende des Abends wurden dann die ersten drei Plätze verkündet. Auf dem dritten Platz landete die Band „The Blackwhitecolorful“ und auf dem zweiten die Band „Josie“, die ich beide sehr gut fand. Deswegen war ich umso überraschter, als der Moderator dann verkündete, dass ich das Kapitalistenschwein des Abends geworden war. Das Kapitalistenschwein darf meistens eine Zugabe spielen, weswegen ich das Lied „Everything is wrong“ wählte. Hier eine Aufnahme:

Die beiden Moderatoren fragten mich ob ich noch eine Zugabe spielen würde, was ich natürlich nicht ablehnte. Dabei gaben sie noch ihre witzigen Kommentare dazu ab. Diesmal wählte ich eine Coverversion. „How come you don’t call me“ von Prince hat schließlich für mich einen sehr großen emotionalen Wert.

Für die beiden Songs „Except for me“ und „How come you don’t call me“ werde ich nochmal zwei separate Blogartikel schreiben, da ich näher auf die Songs selbst eingehen will.

 

 

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