Mrs. Society – My Song

 

Den Song „Mrs. Society“ habe ich ungefähr im März des Jahres 2017 vollendet und schon in verschiedenen Fassungen aufgeführt. Gespielt habe ich das Stück bereits bei einem Kompositionskonzert im Mai zusammen mit dem EZM und im Juli zusammen mit meiner Band „The Aquilas“ beim Sommerkonzert meiner Schule.

Im folgenden Video könnt ihr das Stück bei einem Auftritt im alten Rathaus Köln vom 21.04.2017 sehen. Ich spiele hier das Stück zusammen mit dem Ensemble für neue Musik. Wir werden dieses Stück auch am Samstag spielen.

Das Stück „Mrs. Society“ handelt von der Gesellschaft, die als Person charakterisiert wird. Es ist meine Antwort auf die Frage, wie die Gesellschaft wäre, wenn sie eine Person wäre. In der ersten Strophe geht es darum wie sich Frau Gesellschaft verhält. Zum Beispiel, wäre die Frau Gesellschaft eigentlich perfekt, aber trotzdem verhält sie sich arrogant und eingebildet. Sie läuft gottähnlich herum und verurteilt alle anderen. Die zweite Strophe knüpft daran an. Mrs. Society gibt jedem eine Maske und wenn ihr nur eine kleine Sache an dir nicht passt, kannst du deine Träume und Pläne vergessen. Im Refrain erkläre ich, dass ich nicht verstehe, warum man nicht geliebt werden kann für das, was man ist. Ich habe nämlich das Gefühl, als müsste man vorgeben jemand zu sein, der man  gar nicht ist, nur tut man sich dadurch selbst noch weh. In der Bridge gebe ich zu, dass ich an der Situation so wie es ist nichts ändern kann, da ich ein Teil der Gesellschaft bin und somit die „Mrs. Society“ in mir selbst steckt.

Das Stück ist in einem normalen 4/4 Takt geschrieben und verfolgt eigentlich eine einfache Harmonie. Es steht in C-Moll und beinhaltet Hauptsächlich die Akkorde C-Moll, F-Moll und G-Moll, die in der Strophe durch das Klavier aufgebrochen sind. Das Stück ist der erste Song von mir, der ein etwas schnelleres Tempo hat. Somit ist die Dramaturgie des Stücks auch ganz anders. Es bleibt eigentlich recht Monoton mit der gleichen Spannung bis zum zweiten Refrain. In der Bridge wird es dann etwas leiser, damit es dann zum letzten Refrain und Outtro zum Höhepunkt kommt.

Das Lied wurde wie bei eigentlich allen meiner Songs zunächst für Gesang und Klavier geschrieben. Die Klavierbegleitung ist besonders Jazzy durch den Tritonus, den ich als Begleitung verwende. Ich habe auch in der Begleitung versucht möglichst auf die Stimme mit einzugehen. Das bedeutet, das Klavier bleibt nicht immer gleich, egal was die Stimme macht, sondern antwortet dem Sänger zum Teil. Zunächst war, da ich nur die Klavierstimme geschrieben hatte, ein offenes Ende angedacht. Dieses wurde dann durch die Bassstimme, die erst später hinzukam, aufgelöst.

Meine persönliche Kritik an diesem Song ist die Gesangsstimme und die einfache Harmonie. Zwar hat das Stück einen schönen Groove, der andere mitreißt, doch ist die Harmonie, für meinen Geschmack, sehr einfach gestrickt und die Gesangsstimme ist sehr monoton. Somit werde ich bei den nächsten Liedern, die ich schreiben werde, auf eine komplexere Harmonie sowie Gesangsstimme eingehen.

 

 

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