Except for me – My Song

Wie fühlt es sich an, wenn die ganze Welt zusammenbricht? Wie fühlt es sich an, wenn das Einzige das bleibt man selbst ist? Diese Gefühle, habe ich versucht in meinem Lied „Except for me“ festzuhalten.

Ich habe diesen Song bei „Kunst gegen Bares“ in Köln am Montag, den 13.11.2017 gespielt. Hier findet ihr eine Aufnahme:

Der Text ist mir bei diesem Lied sehr wichtig gewesen. Ich habe ihn bereits bei „Jugend musiziert“ 2016 in der Kategorie Pop-Gesang gesungen, da ich ihn im Herbst 2015 geschrieben habe. Der Song erzählt von Schmerz, der von Worten verursacht wurde. Er erzählt von tötlichem Verlangen, dass einen in eine Zelle sperrt. Wenn alles was bleibt nur man selbst ist, fühlt es sich für mich an, als würde man etwas sagen ohne wirklich etwas zu erzählen. Dazu kann man nichts an der Tatsache ändern, das die Gegenwart gerade zur Vergangenheit wird.

Dabei ist das Stück in E-Moll geschrieben. Es sind immer die gleichen vier Akkorde, die gespielt werden, jedoch immer in unterschiedlichen Lagen und Ausführungen, wodurch das Stück so abwechslungsreich wird.

Dieser Song ist für mich sehr emotional, da ich ihn in einer für mich schwierigen Phase geschrieben habe.

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1.Platz bei Kunst gegen Bares

„Und das 540. Kapitalistenschwein des Abends heißt: Sarah Artley!“, verkündete Gerd Buurmann und ich, vollkommen überrumpelt, ließ zunächst mein Gesicht in meinen Händen versinken. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, als ich am Montag, den 13.11.2017 bei Kunst gegen Bares in Köln auftrat.

Ein paar Stunden vorher war ich am Artheater eingetroffen. Noch stand ich vor verschlossenem Tor, aber es dauerte nicht lange bis der freundliche Moderator Gerd Buurmann kam und mich zum Soundcheck abholte. Ich war die erste, die ihren Soundcheck machen konnte.

Um 20:00 Uhr ging es dann endlich los. Gerd Buurmann und Hildegard Scholten traten auf die Bühne und begannen mit der 540. Ausgabe von Kunst gegen Bares in Köln. Ich war die Vierte, die auf die Bühne gerufen wurde und somit die letzte vor der Pause. Ich war lange nicht mehr so nervös auf der Bühne. Mein Herz raste, meine Finger zitterten und mein Mund war trocken, aber ich genoss es in vollen Zügen.

Als erstes spielte ich das Lied „Except for me“ und danach der, bereits häufig mit dem Ensemble für Zeitgenössische Musik aufgeführte, Song „Mrs. Society“. Hier eine Aufnahme dieses Liedes:

In der Pause wurde ich dann von Herr Buurmann angesprochen, ob ich ihn bei einem seiner Gedichte musikalisch begleiten könnte. Ich zögerte, da ich mit sowas noch keine Erfahrung gemacht habe, aber er konnte mich überreden. Also ging ich direkt nach der Pause wieder auf die Bühne, aber diesmal spielte ich nur Klavier. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Am Ende des Abends wurden dann die ersten drei Plätze verkündet. Auf dem dritten Platz landete die Band „The Blackwhitecolorful“ und auf dem zweiten die Band „Josie“, die ich beide sehr gut fand. Deswegen war ich umso überraschter, als der Moderator dann verkündete, dass ich das Kapitalistenschwein des Abends geworden war. Das Kapitalistenschwein darf meistens eine Zugabe spielen, weswegen ich das Lied „Everything is wrong“ wählte. Hier eine Aufnahme:

Die beiden Moderatoren fragten mich ob ich noch eine Zugabe spielen würde, was ich natürlich nicht ablehnte. Dabei gaben sie noch ihre witzigen Kommentare dazu ab. Diesmal wählte ich eine Coverversion. „How come you don’t call me“ von Prince hat schließlich für mich einen sehr großen emotionalen Wert.

Für die beiden Songs „Except for me“ und „How come you don’t call me“ werde ich nochmal zwei separate Blogartikel schreiben, da ich näher auf die Songs selbst eingehen will.

 

 

Richtige Dauern – Karlheinz Stockhausen 

 

Karlheinz Stockhausen ist einer der berühmtesten Komponisten für neue Musik, die es auf der Welt gibt. Also sollte man sich nicht wundern, dass auch wir ein Stück von ihm aufgeführt haben. Am 16.10.2017 hat das Jugendensemble für Zeitgenössische Musik dieses Stück im Rahmen des Konzertes der „Studien-vorbereitenden Ausbildung“ der Rheinischen Musikschule aufgeführt.  Hier findet ihr eine Aufnahme:

Wie ihr merkt, besteht dieses Stück aus Improvisation. Man muss sich genau darauf konzentrieren, was die anderen spielen und darauf reagieren. Aber eigentlich ist alles erlaubt.

Die Tatsache, dass der Text eigentlich „Probe nicht“ besagt, war für uns sehr amüsant, denn natürlich haben wir auch dieses Stück geprobt. Es war sogar eins der Stücke, die wir eher mehr als weniger geprobt haben, da es für einige von uns sehr schwierig ist, sich zurückzunehmen. Da es so viel Spaß macht zu Improvisieren, wollten viele das auch durchgehend tun, allerdings unterdrückt man damit die anderen, die auch spielen wollen.

Auftritt bei „Kunst gegen Bares“ am 13.11.2017

Am 13.11.2017 werde ich zum dritten Mal bei Kunst gegen Bares im Artheater Köln auftreten. Hier werde ich zwei meiner eigenen Songs präsentieren. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr, doch es ist empfehlenswert früher zu kommen. KGB ist sehr beliebt und schnell ausverkauft an einem Abend. Eintritt kostet 5 Euro.

Kunst gegen Bares ist ein Konzept, dass nicht nur für Zuschauer sondern auch für Künstler sehr verlockend ist. Hier treten jeden Montag mehrere Künstler aus verschiedenen Gattungen auf beispielsweise Comedy und Musik, aber auch Schauspiel, Tanz und anderweitiges. Jedes Programm ist individuell und kein Abend verläuft gleich. Weder die beiden sehr lustigen Moderatoren noch das Publikum weiß genau, was am Abend dargeboten wird. Jeder Künstler kann dort, nach einer Anmeldung per E-Mail, auftreten. Am Ende des Abends bekommt jeder Künstler, der etwas präsentiert hat, ein Sparschwein mit einer Nummer zugeteilt. Jeder Zuschauer kann am Ende des Hauptteils etwas in das Sparschwein des Künstlers tun, um so die Kunst zu entlohnen. Dieses Geld, das direkt in der Tasche jedes Künstlers landet, wird am Ende ausgezählt. Derjenige, der das meiste Geld beisammen hat, wird dann zum „Kapitalistenschwein“ des Abends gekürt.

Ich war bereits zweimal bei Kunst gegen Bares. Ich war beide Male erst 15 Jahre alt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dort zu spielen. Wenn ihr euch für meine früheren Auftritte interessiert, könnt ihr sie euch auf meinem Blog unter der Kategorie „Videos“ anschauen. Das Bild, welches ihr oben seht, ist von meinem letzten Auftritt dort.

Ich freue mich schon sehr auf den Auftritt.

 

Beschwörungen – Eva-Maria Houben

Dieses Stück Neue Musik haben das EZM und ich bei „Zett Emm_20_17“ Aufgeführt. Es handelt sich hierbei um eine Improvisation in Zusammenhang mit einem Text.

Hier könnt ihr euch dieses Stück anhören. Diese Aufnahme wurde vom Konzert am 7.10.2017 gemacht. Wir haben dieses Stück in Zusammenarbeit mit Tänzern der Tanzakademie der RMS Köln aufgeführt.

Beim Text dieses Stückes geht es um Wiederholungen. Um das ganze Organisiert Improvisieren zu können, haben wir drei Patterns komponiert, die in einer bestimmten Reihenfolge gespielt werden, damit es zum Thema Wiederholungen passt. Aber hierbei soll nicht jeder geordnet das gleiche spielen, sondern durcheinander, wodurch man die Patterns verfremdet. Sie werden dann zusätzlich variiert. Im Tempo aber auch mit Tonfolgen Dynamik etc. Insgesamt ist es jedoch eine Improvisation, bei der wir uns an Noten orientiert haben. Das heißt, wir hatten zwar drei Patterns zur Orientierung, aber was wir von den Patterns spielen, wie wir es spielen und ob wir exakt genau die Patterns spielen oder eine Variation, war uns überlassen. Wir hatten uns zusätzlich Signale überlegt, nach denen wir wussten, an welcher Stelle des Textes wir gerade waren, damit wir wissen, wie lange das Stück noch ungefähr geht.

Das Stück sollte ungefähr 7 Minuten dauern.

Everything is wrong – Live beim Konzert der SVA

Ich habe mich dazu entschieden beim SVA Konzert vom 16.10.2017 den Song, „Everything is wrong“ zu präsentieren. Es ist mein neuster Song.

Hier findet ihr ein Video vom Konzert:

Dieser Song ist vom Arrangement noch nicht ganz fertig und noch sehr wackelig. Was mich bei diesem Stück jedoch reizt, sind die Harmonien.

Ich werde in Zukunft, wenn ich das Stück vollendet habe, noch eine komplexere Analyse des Songs veröffentlichen.

Die studienvorbereitende Ausbildung der Rheinischen Musikschule

Ich bin seit inzwischen zwei Jahren in der studienvorbereitenden Ausbildung (kurz SVA). Das ist ein meiner Meinung nach großartiges Angebot der Rheinischen Musikschule. Wenn man an der Rheinischen Musikschule Instrumentalunterricht nimmt, kann man, wenn man Musik studieren möchte, Teil dieser Ausbildung werden. Junge Musiker werden hierbei auf die Aufnahmeprüfung an verschiedenen Hochschulen vorbereitet. Hierzu gehört Nebenfachunterricht (meistens Klavier) und Musiktheorieunterricht, aber auch Ensembleunterricht und vereinzelte Workshops zu verschiedenen Themen.

Um in die SVA zu kommen muss man eine Art Aufnahmeprüfung bestehen, bei der der Leiter der Musikschule zusammen mit dem Leiter des Fachbereiches (bspw. Oboe) bestimmt, ob du überhaupt für das Musik-Studium geeignet bist. Wenn man diese Aufnahmeprüfung besteht, bekommt man alle oben genannten Angebote (außer Theorieunterricht und Enembleunterricht) umsonst, als Begabten-Förderung.

Die SVA ist dem Sinne kein Ensemble. Es ist viel mehr ein Zusammenschluss aus verschiedenen Musikern, die das gleiche Ziel verfolgen. Dabei sind die meisten in der SVA klassische Musiker. Dies bedeutet, sie wollen Musik studieren mit einem klassischen Hauptfach. Aber es gibt auch Musiker in der SVA, die einen Lehramt- oder Jazz-Studiengang anstreben.

Ich bin die einzige in der SVA, die Pop-Gesang als Hauptfach hat. Zuerst bin ich mit Klavier Hauptfach in die SVA gegangen. Ich habe aber dann schnell gemerkt, dass Pop-Gesang für mich eigentlich das bessere Hauptfach ist. Somit habe ich dann das Hauptfach gewechselt.

Am 16.10.2017 findet in der Hochschule für Musik und Tanz ein Konzert genau dieser SVA statt. Dort könnt ihr euch auch selbst ein Bild davon machen, was die SVA genau ist.